Diagnostische Schwerpunkte

Neurophysiologisches Labor

Im neurophysiologischen Labor werden die sensorischen, akustischen, motorischen und visuellen Nervenbahnen mittels SSEP, AEP, MEP und VEP gemessen. Die Elektronystagmographie (ENG) kann Augenbewegungsstörungen objektivieren. Daneben erfolgen auch Ableitungen der sensiblen und motorischen Leitgeschwindigkeiten (NLG).

Elektromyographie (EMG)

In der Elektromyographie (EMG) wird anhand der elektrischen Aktivität der Extremitätenmuskulatur festgestellt, ob eine Funktionsstörung eine muskuläre oder nervliche Ursache hat.

Neurosonologie-Labor

Hierbei werden mittels Doppler oder mit der Farbduplex-Methode die extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße untersucht. Dabei können Gefäßverengungen oder auch Gefäßverschlüsse nachgewiesen werden. Ferner werden transkranielle Doppler- und Duplexuntersuchungen durchgeführt.

EEG-Labor

In dem EEG-Labor werden im Jahr über 2000 Untersuchungen durchgeführt. Die EEG-Ableitungen erfolgen standardmäßig nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie (Ten-Twenty-System), bei besonderen Fragestellungen werden auch Provokationsverfahren eingesetzt, z.B. Foto-Stimulation oder Schlafentzug.

Liquordiagnostik

Untersuchung des Nervenwassers auf Entzündungszeichen oder Blut, Liquordruckmessung und diagnostische sowie therapeutische Liquorentnahme. Das Krankenhaus verfügt über ein eigenes Liquorlabor.

Radiologie

Die neuroradiologische Diagnostik erfolgt durch die Radiologische Abteilung, wobei die Computertomographie in 24 Stunden-Bereitschaft zur Verfügung steht. Die Kernspintomographie wird durch die Praxis Drs. Göldner, Heep, Messing, Tischendorf im Sankt Katharinen-Krankenhaus angeboten, wobei eine enge Zusammenarbeit mit der Radiologischen Abteilung besteht.