Hormondrüsen (endokrine Organe)

 

Schilddrüse (Struma)

Wir bieten die differenzierte stadien- und funktionsgerechte Operationsweise der Schilddrüse an:

  • Entfernung der kranken Drüsenanteile (Strumaresektion)
  • Komplettentfernung einer Seite (Hemithyreoidektomie)
  • Kombinationen aus beiden Methoden 
  • Entfernung der ganzen Schilddrüse (Thyreoidektomie), je nach Befund und zugrunde liegender Erkrankung:
  1. knotige Veränderungen (Struma nodosa)
  2. Schilddrüsenüberfunktionen (mit und ohne Organvergrößerung)
  3. Basedow´sche Erkrankung
  4. Mechanische Einengungen (Kropf, Luftröhrenbeeinträchtigung, Schluckstörungen)
  5. Schilddrüsentumoren

Wir legen größten Wert auf ein ansprechendes kosmetisches Ergebnis nach diesen Operationen. Den kleinen Schnitt können wir meist in einer Hautfalte „verstecken“. Wichtiges Ziel ist, den Stimmbandnerv (Nervus laryngeus recurrens), der an der Rückseite der Schilddrüse verläuft, zu schonen. Deswegen führen wir alle Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen unter Lupenbrillen-Vergrößerung und Darstellung des Stimmbandnerven durch.

 

Nebenschilddrüsen (Parathyreoidea)

Eine Nebenschilddrüsen-Überfunktion greift in den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel ein. Dadurch können Beschwerden in Form von Nierensteinen, Knochenschmerzen durch Entkalkung und Magengeschwüre auftreten („Stein-, Bein-, Magenpein“). Die Überfunktion ist durch Entfernung der vergrößerten Nebenschilddrüsen heilbar, sowohl bei Vergrößerung einzelner oder aller Nebenschilddrüsen. 

 

Nebennierentumoren

Tumoren der Nebenniere fallen oft durch entsprechende Hormonproduktion (Cortison, Adrenalin) auf und können meist durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) entfernt werden.