Das Sankt Katharinen-Krankenhaus ist eines von drei Krankenhäusern in Frankfurt, das eine spezielle Abteilung für Infektionskrankheiten hat. Der Ärztliche Direktor PD Dr. Rainer A. Bürger, Chefarzt der Abteilung Urologie, betonte, dass derzeit im Haus zusätzlich Pflegepersonal geschult würde, um Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert seien, zu versorgen. Alle nicht dringend erforderlichen Operationen seien verschoben worden, was selbstverständlich auch einen dramatischen Einkommensverlust von 70-80% für das Krankenhaus bedeuten würde. Finanzielle Hilfe für Krankenhäuser von Seiten des Staates sei daher unverzichtbar. PD Dr. Andreas Pape, Chefarzt der Abteilung Anästhesie, erläuterte, dass inzwischen drei Stationen des Krankenhauses für „Normalpatienten“ gesperrt seien und so zusätzlich fünfzig Corona-Patienten aufgenommen werden könnten. Auch sei man in der Lage, von sechs auf zwölf Intensivbettenplätze zu verdoppeln.

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