










Pressemitteilung16.08.2007 Weltweite
Studie soll Migränetherapie durch PFO-Verschluss belegen
Hilfe für
Migränepatienten? Etwa 8
bis 13 % der Bevölkerung leiden unter der so genannten
klassischen Migräne mit
Aura. Im Rahmen von Beobachtungsstudien hat man eher beiläufig
entdeckt, dass
darunter zahlreiche Patienten sind mit einem persistierenden Foramen ovale
(PFO), einer fensterartigen Öffnung zwischen dem
rechten Seit
einigen Jahren gibt es zur Schlaganfall-Prophylaxe die
Möglichkeit, dieses Loch
in der Vorhofscheidewand per Kathetertechnik mit einem Schirmchen zu
verschließen - Prof. Dr. Horst Sievert ist hierbei
als Pionier mit rund
1.600 Eingriffen weltweit führend. Nun hat man entdeckt, dass
die klassischen Migränepatienten
mit Aura oft ein besonders großes Fenster zwischen den
Herzvorhöfen haben und
dass sich nach dem Verschluss die Migräneattacken vermindert
haben oder sogar
ganz verschwunden sind. Wie zum Beispiel bei John R. (52), der als
schmerzgeplagter Migränepatient eigens aus den USA angereist
ist und im Rahmen
der Nachbetreuung jetzt begeistert an Prof. Sievert schreibt "Es ist
eine
Schande, dass der PFO-Verschluss bislang keine anerkannte
Migräne-Heilmethode
ist, tatsächlich hat er sehr geholfen...Die
Lebensqualität stieg mit dem
massiven Anstieg der absolut migränefreien Tage...das kann man
als
erstaunlichen Erfolg würdigen". Auch Jack W. (40) litt sein
ganzes Leben
lang schwer unter Migräne mit Aura und suchte verzweifelt
Hilfe übers Internet.
Ende 2006 reiste er auf eigene Kosten aus Neuseeland nach Frankfurt ins
CVC und
ließ sich von Prof. Horst Sievert sein Loch im Herzen
verschließen. Zu den
Nachuntersuchungen, zu denen er wiederholt anreiste, brachte er sein
Schmerztagebuch mit. Seine quälenden Beschwerden haben sich
deutlich
verbessert! Studie
soll Erfolge belegen Jetzt
soll eine weltweite randomisierte Studie die beobachteten Einzelerfolge
von
Afrika bis Venezuela belegen. Die großen Herz-Zentren
in Deutschland,
Großbritannien, Italien, Polen, Schweiz und der USA suchen
Migräne-Patienten
bei gleichzeitigem PFO, die bereit sind, teilzunehmen. Während
die eine Hälfte
der Teilnehmer ausschließ Wer im
Vorfeld von seinem PFO nichts weiß, kann dies diagnostisch
herausfinden: Über
eine Ultraschallsonde, die wie bei einer Magenspiegelung über
die Speiseröhre
eingeführt wird, kann das "Loch" aufgespürt werden.
Ein anderer Weg
führt über den transcraniellen Doppler (TCD), eine
sensitive Ultraschallsonde,
die an die Schläfe gehalten wird und so
Rückschlüsse auf einen Blut-Übertritt
von der einen in die andere Herzkammer zulässt, was auf ein
PFO hinweisen kann Was
klassische Migräne mit Aura bedeutet muß man keinem
sagen, der darunter leidet:
den Migränekopfschmerzen geht eine Phase voraus, in der
heftige neurologische
Symptome wie Sehstörungen, Gesichtsfeldausfälle,
Lichtblitze, gezackte Linien
und schillernden Farben oder Flimmern auftreten. Gelegentlich kommt es
auch zu
Gefühls- oder Sprachstörungen, sogar von motorischen
Störungen bis hin zu
Lähmungserscheinungen wird berichtet. Diese typischen
Aurasymptome können bis
zu 30 Minuten andauern bevor die eigentlichen
Migränekopfschmerzen eintreten. Wer unter
derartigen Symptomen bei gleichzeitigem PFO leidet, kann jetzt als
Studienteilnehmer im Frankfurter CVC Sankt Katharinen auf Hilfe hoffen!
Weitere
Informationen: CVC Roger Eckhardt Tel. 069-4603-1344
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